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Auf in die Großstadt …

Unser Roadtrip geht weiter: Seattle erwartet uns und das erste Mal sind wir gespannt, ob auch die Städte für unser ja doch etwas größeres KFZ ausgerichtet sind. Ich kann sagen, alles garkein Problem. Wir finden einen öffentlichen Parkplatz, direkt unterhalb der Space Needle und wir parken unseren „MinnieWinnie“ lockig flockig rückwärts ein. Was wir nicht bedacht haben, wir belegen einen zweiten Parkplatz und dafür sollen wir dann nachher auch noch ein Knöllchen erhalten (trotz Parkticket im Fenster) – wir hätten also für zwei bezahlen müssen. Parkticketes sind hier auf eine Parkbucht festgelegt (z.B. B123) und müssen daher für diese Parkbucht bezahlt werden. So vermeidet die Stadt z.B. eine Weitergabe von Tickets für andere, was ich persönlich echt übertrieben finde. Aber gut …

Geparkt, Rucksack gepackt und los geht’s zur Städtetour. Erstes Ziel: natürlich die Space Needle. Vor dem Eingang befinden sich Online-Terminals, an denen man direkt (mit Kreditkarte) die Tickets ziehen kann. Der Eintritt ist damit kein Problem, noch schnell ein Tourifoto vom Fotografen und dann gehts nach oben. Seattle beschenkt uns mit tollem Wetter und so haben wir einen perfekten Blick auf die Stadt. Muss man natürlich gesehen haben, wobei man nach 10 Minuten auch schon wieder durch ist. Also einfach nur ein Ausblick auf eine Stadt, wie in jeder Großstadt.

Zwei Highlights in Seattle

Danach schlendern wir durch die Straßen, Seattle ist wie überall: Laut und voller Touristen. Wir besuchen die erste weltweite Starbucks-Filiale am Pike Place Market (hier herrscht ein Riesen Andrang der Kaffee-Fans), genießen ein köstliches (frisch zubereitetes !) Mittagessen im Whole Foods Market (ich habe vorher schon über diesen Favoriten geschrieben), bis wir uns am späten Nachmittag entscheiden loszufahren, denn schließlich müssen wir noch einen Platz für die Nacht finden.

Die ganze Reise über entscheiden wir alles sehr spontan, wir schauen was wir am Tag schaffen können und starten dann die Umkreissuche auf unserer RV Parky App (die ist wirklich Gold wert).

Innerhalb der Staaten gibt es massenweise State Parks (ausgeschildert – sonst würde man sie auch nicht finden) und wir finden einen wundervoll gelegenen Park und sind dort die einzigen Gäste. Die Miete wirft man einfach in einem Umschlag in den Briefkasten des Office – fertig.

Camper anschließen, Bier aus dem Kühlschrank schnappen und dann ab auf Erkundungstour. Wir sind mitten im Nirgendwo und finden am Ende des Weges das hier:

Eine traumhafte kleine Bucht, absolut naturbelassen und ohne viel menschlichen Einfluss. Die Natur schenkt uns einen wundervollen Sonnenuntergang und wir sind so dankbar, für diese Freiheit.

Am nächsten Morgen gibt’s direkt das nächste Highlight, denn wir dürfen einen riesen Seeadler aus nächster Nähe bestaunen. Danke Leben, danke Natur – dass wir das erleben dürfen. Wir sind jetzt schon riesige Camping-Fans geworden und freuen uns auf jeden einzelnen Tag der noch kommt. Wo es uns als nächstes hinzieht, das erfährst du ganz bald im nächsten Beitrag. Auf bald!