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Freitag, 25. Mai 2018 Es ist ein Tag wie jeder andere, mit einem Unterschied: Samstag früh geht es los, unser Roadtrip von Vancouver nach Las Vegas startet und es ist noch nichts ist gepackt. Diesmal bin ich total entspannt, früher hatte ich bereits 14 Tage vorher eine Liste angefertigt und vorgepackt, diesmal ist einfach nichts geplant. Das ist auch das Thema der Reise: Wenig planen und einfach drauf los (natürlich nicht in allen Bereichen).

Ab 30 wird man vielleicht entspannter? Sei es drum, natürlich habe ich später den Koffer gepackt. Der Größte den ich habe, nur zur Hälfte gefüllt, schließlich steht „Outlet Shopping“ ganz groß auf der Liste (dazu bedarf es wohl eines eigenen Artikels).

Samstag, 26. Mai 2018 – 08 Uhr

Abfahrt in Limbach, auf nach Frankfurt. Papa fährt uns und auch unser bester Vierbeiner Jakson ist dabei. Er fragt sich jedoch, was die Menschen schon wieder für Ideen haben und warum wir vor 10:00 Uhr das Haus verlassen. Normalerweise verlässt er vorher nicht sein Körbchen. Wir genießen ein paar Knuddler mit ihm. Wir wissen, dass wir ihn sehr vermissen werden.

Frankfurt Flughafen, 12:20 Uhr – alles hat bis super funktioniert und das ging auch so weiter: Gepäckabgabe, Security Check und ab in den Flieger. 10,5 Stunden Direktflug nach Vancouver (Kanada).
Warum Vancouver? Wir haben natürlich nach guten Angeboten gesucht und ein Flug nach Kanada war insgesamt fast 600 Euro günstiger als der Ursprungsplan, in Seattle zu starten. Noch dazu passte es perfekt mit der Abholung des Campers; dazu später mehr.

Samstag, 26. Mai 2018, Vancouver – Ortszeit 15:30 Uhr, nach einem sehr angenehmen Flug (mit Condor), Netflix auf dem Handy schauen (Entertainment nur gegen Gebühr – was für eine Abzocke). Zum Glück hatte ich vorher einiges bei Netflix heruntergeladen, so war das kein Problem. Ich frage mich manchmal, wann der Toilettengang im Flieger nur noch gegen eine Gebühr von 50 Cent angeboten wird …

Erster Stop: Vancouver

Wir sind hundemüde, denn Ortszeit Deutschland ist es bereits 00:30 Uhr, aber das wird sich schnell einpendeln. Abholung des Mietwagens, am Flughafenterminal, ohne Probleme. Das hatten wir vorher, wie auch Flüge und Hotel, über Check24 gebucht. Ein Volkswagen Passat war es, also quasi ein bisschen Deutschland unter dem Hintern.

Typisch für Kanada und auch USA – es gibt nur Automatik (einfach bequem). Wir starten Richtung Hotel, entspricht absolut unseren Erwartung. Groß, sauber, super gelegen – wie online versprochen (Hotel: Atrium Inn Vancouver). Von dort ging es per pedes auf eine kleine Entdeckertour. Erster Halt, immer: Starbucks. Ein Kaffee auf der Hand verspricht einfach immer etwas Gemütlichkeit und noch dazu gibt’s das erste Souvenir, die „You Are Here Collection“ Tasse. Die haben wir schon vom letzten Jahr aus Thailand und Florida und sie bringen uns damit im Kaffee-Alltag Zuhause wieder zurück in den Urlaub.

Wir gehen einige Meter und finden eine coole Bar – „Jackalope’s Neighbourhood Dive Bar“. Nach deutscher Zeit ist es bereits mitten in der Nacht aber wir schaffen wir es noch, uns bis 21 Uhr mit Bier und gutem Essen wach zu halten, dann geben wir auf. Das Essen war grandios (Gemüse, mit Bratkartoffeln und Pulled Pork) und gehört definitiv zu meinen Favoriten der ganzen Reise.

Das Thema Gemüse wird übrigens in Vancouver sehr ernst genommen, ich habe noch nie soviel frisches Gemüse in einem Supermarkt gesehen (wir lieben „Whole Foods Market“) und mein Highlight war der Anbau, mitten in der Stadt. Da kann jeder Bürger sich ein Beet anlegen und frisches Gemüse ernten, einfach grandios.

So endet also der lange Tag, doch wir sind überglücklich und freuen uns auf alles was kommen wird und versprochen, da sind einige gute Tips dabei.

Bald geht’s weiter, im zweiten Teil des Travel-Blog über unsere 21 Tage von Vancouver bis Las Vegas. Bleib also unbedingt dabei und klick wieder rein.

Wenn dich etwas besonders interessiert oder du eine Frage zu unserem Trip hast? Dann schreib mir einfach persönlich unter corinna@personaltrainer360.de